Johann-Heinrich-von-Landeck

...ein Landherr über Krozingen von 1542-1572, wird vor allem mit der Gründung einer Stiftung zur Förderung begabter aber mittelloser Schüler in Verbindung gebracht. In Jahren 1556-1572 bewohnte er mit seiner Ehefrau das Schloss in Krozingen. Das Ehepaar war von Colmar bis Rheinfelden für wohltätige Unterstützung der Armen bekannt. Ihre besondere Sorge galt den Kranken sowie den Witwen und Waisen. 

1572 - im Jahre des Todes von Johann Heinrich von Landeck - entstand in Bad Krozingen eine Grundschule, was durch eine Armenstiftung begünstigt wurde. Aus dieser Stiftung sollten die Schulgebühren für Volksschüler bezahlt werden. Weit reichere Mittel in Form von Geldvermögen, Land und Häusern vermachte Herr von Landeck einer Stiftung, die eine besondere Schuleinrichtung für begabte Schüler ins Leben rufen sollte. Nach einem Prozess um den Stiftungsbrief entstand 1598 die Schule, die eigentlich eine Studienanstalt darstellte. Es war eine Schule mit Internat, in dem 8 Schüler, 1 Lehrer und 1 Priester wohnten. Ihre Absolventen sollten nach Willen des Stifters selbst Lehrer oder Priester werden und an weiteren Schulen selbst unterrichten. 
Die Schule existierte bis ca. 1633/34, wo sie im 30-jährigen Krieg unterging. Die Johann-Heinrich-von-Landeck-Stiftung überdauerte noch bis ins 20. Jahrhundert. 

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